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BörsenTAG Dresden – welche Themen beschäftigen die Anleger?

Wir von Wydler Asset Management waren für unsere Kunden und Interessenten vor Ort auf dem BörsenTAG Dresden, der grössten ostdeutschen Finanzmesse.

Wydler Asset Management auf dem BörsenTAG Dresden

Nach erzwungener Corona-Pause waren zahlreiche Besucher dankbar, sich wieder persönlich und direkt über die aktuelle Lage an den weltweiten Finanzmärkten und die Möglichkeiten von Investitionen austauschen zu können.

Das Interesse an unserem Haus war besonders gross, waren wir doch erstmalig mit einem Stand in Dresden vertreten. Auch die Tatsache, dass aufgrund unseres binationalen Ansatzes Deutschland/Schweiz jeder Kunde die Wahl hat, ob er sein Vermögen in Deutschland oder in der Schweiz gebucht haben möchte, wurde von vielen Besucher sehr interessiert aufgenommen.

Wydler Asset Management - BörsenTAG Dresden

Folgende Themen waren in unseren Gesprächen mit beherrschend:

Ukraine-Krieg

Die Sorge einer weiteren Eskalation beschäftigt viele Anleger, hat doch der Krieg dazu geführt, dass die weltweiten Kapitalmärkte im ersten Quartal bereits deutliche Rücksetzer hinnehmen mussten.

Ein mögliches russisches Gas-Embargo für die EU würde sicherlich weitere wirtschaftliche Probleme nach sich ziehen, da etliche Firmen nicht von heute auf morgen alternative Beschaffungsmöglichkeiten haben – was letztlich zu Produktionseinstellungen führen könnte und damit rezessive Szenarien wahrscheinlich werden lässt.

Aus den zahlreichen Gesprächen haben wir zwar mitgenommen, dass eine klare Mehrheit zwar nicht von einer geographischen Ausweitung des Krieges auf andere Länder ausgeht, aber dennoch sehr besorgt über die Rolle der NATO und einer möglichen tieferen Verwicklung in den Konflikt ist.

Wir hoffen alle, dass es über diplomatische Kanäle schnellstmöglich zu einem Waffenstillstand kommen wird.

Inflation

Über Jahre hinweg spielte die Inflation in Deutschland nur noch eine untergeordnete Rolle. Aber die Preissteigerungsrate von 7.4% im April 2022 (Dezember 2021: 5,3%) lässt aufhorchen und ist nicht nur eine rein statistische Angabe, längst sind höhere Preise im Alltag und somit bei jedem einzelnen Bürger angekommen.

Für den Anleger ist die Inflation ein Schreckgespenst, bedeutet sie nichts anderes als Geldentwertung, vor allem und gerade in Zeiten von Nullzinsen.

Welche Möglichkeiten gibt es, welche machen Sinn für mich und – noch viel wichtiger – welche nicht, welche Risiken gehe ich bei welcher Anlageform ein? Gold, Immobilien, Aktien, Kryptowährungen – verschiedenste Formen der Anlage haben wir ausführlich in unseren Unterhaltungen diskutiert.

Zinslandschaft

Für den klassischen Sparer, der jahrzehntelang über Sparbriefen, Festgeldern und Bundespapieren Zinsen kassieren konnte, ist die aktuelle Situation ein komplettes Desaster. Denn die Zeiten akzeptabler Zinssätze sind längst vorbei. Daraus folgt:

„Mit Anleihen lässt sich kein Geld mehr verdienen, denn die Zinsen sind doch bei null oder sogar negativ.“

Seit vielen Jahren hören wir diese Aussage immer wieder – und werden nicht müde, Jahr für Jahr das Gegenteil zu beweisen. Auch dieses Jahr haben wir mit unserem Rentenfonds wieder eine Ausschüttungsrendite von mehr als 4,5% erzielt. Natürlich ist dies eine enorme Herausforderung – und alles andere als einfach. Aber mit einem Händchen für die richtige Auswahl, kombiniert mit erstklassigem Risiko-Management und viel Erfahrung legen wir eine solide Basis für eine aussergewöhnliche Anlage. Welche 2021 mit dem Deutschen Fondpreis und dem Prädikat „herausragend“ ausgezeichnet wurde.

Die EZB hat in den letzten Jahren wiederholt betont, man sehe erst ab einer Inflation von dauerhaft über 2% Handlungsbedarf, an der Zinsschraube zu drehen. Nun, nach dieser Definition sollten die Zentralbanker darüber nachdenken, die Leitzinsen zu erhöhen. Mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Denn was die Sparer auf der einen Seite freuen würde, hätte für die Wirtschaft ggf. negative Folgen (Investitionen werden teurer, Bauzinsen steigen,..) – keine einfache Situation…

Wydler Asset Management - Messestand

Fazit

Viele Anleger, mit denen wir gesprochen haben, sehen sich in einem Dauerkrisenmodus. Nach Jahren negativer Zinsen kam Corona, jetzt auch noch der Krieg in der Ukraine. Die Suche nach einträglichen Anlageformen ist gross. Gross ist daher aber auch die Versuchung, auf unseriöse Angebote hereinzufallen.

Wir werden auch zukünftig alles dafür tun, die uns anvertrauten Vermögenswerte mit Besonnenheit und Erfahrung durch alle gegenwärtigen und kommenden Krisen zu steuern. Um am Ende des Tages substanzielle und kontinuierliche Gewinne zu erzielen.

Auf Wiedersehen Dresden!

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